furaha

 

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Wir waren auch 2018 sehr aktiv, haben viel gearbeitet und konnten wieder Vieles umsetzen und verwirklichen.

An dieser Stelle möchten wir uns bei all Jenen bedanken, welche uns mit Spenden unterstützt haben, seien es private Personen und Stiftungen und Organisationen.

Unser Dank gilt Mustapha Msangi, Brigitte und Ernst Grob, Haika, Adam, Bonface und Cornelius. Sie helfen uns tatkräftig uns mit Gegebenheiten und Gepflogenheiten, Regeln, Gesetzen etc. zurechtzukommen.

Unser Dank gilt aber auch unseren Übersetzerinnen und den Revisoren.

Einen grossen Dank sagen wir  Maggie: Sie beendete Ihre offizielle Tätigkeit bei furaha per 31.12.2018, führt jedoch vor Ort noch die laufenden Projekte zu Ende. Danke Dir Maggie für Deinen grossartigen Einsatz. Wir wünschen Dir alles Gute auf Deinem weiteren Weg.

 

RÜCKSCHAU 2018:
Endlich: furaha ist nun in Tansania offiziell als NGO anerkannt und eingetragen. Es war kein einfacher Weg dahin, aber dank Mr. Msangi’s Beharrlichkeit und Geduld haben wir es geschafft.

Patenschaften:
Viele Kinder konnten und können dank Ihrer Spende die Schule besuchen. Wir konnten Schulbücher besorgen, denn es ist nicht wie bei uns: die wenigsten Kinder haben eigene Schulbücher, was das Lernen erschwert. Lange nicht alle Eltern können ihren Kindern eine Schuluniform kaufen, was Bedingung ist, auch in der Governmentschule (staatliche Schule).

Wenn wir sehen, wie glücklich die Kinder sind, dass sie die Schule besuchen können, und sie sich auch bemühen und ihr Bestes geben, wissen wir, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Dass sie die Schule besuchen können bedeutet auch, dass sie dort zwei Mahlzeiten (Znüni und Zmittag) erhalten. Es ist bei weitem nicht selbstverständlich, dass die Kinder (und ihre Eltern) genügend zu essen haben. So sind wir sehr dankbar für das neue Format, der sogenannten Familienpatenschaften.

Mitwe:
Für Mitwe konnten wir etliche Rollstühle, Blindenstöcke, und Bikes kaufen. Ebenso konnten wir für Anastasia, sie ist ein Mädchen mit Handycap, Gehhilfen und einen speziellen Rollstuhl besorgen, was der Mutter von ihr den Alltag etwas erleichtert. Dank ihren Spenden konnten wir für einer gehbehinderten Frau eine Teilprothese ermöglichen. Es freut uns, dass wir eine gute Zusammenarbeit mit dem Orthopäden haben. Dieser arbeitet in einer Organisation, welche eine Schule für Menschen mit Handycap führt. Es war sehr eindrücklich diese Schule zu sehen. Viele fröhliche Kinder und Jugendliche, welche entweder eine körperliche Behinderung haben, oder aber Albinos sind, gehen dort zur Schule und werden gefördert und unterstützt. Eine blinde Frau hat bei der Übergabe eines Blindenstockes eine Dankesrede gehalten und sich im Namen aller behinderten Menschen bei all den Spendern bedankt. Wir waren sehr berührt, beeindruckt… es gäbe hier noch so vieles zu tun...

Al Madina
Für Al Madina – ein Waisenhaus in Dar es Salaam – können wir im Moment nicht mehr tun, als Unterstützung für das Notwendigste anzubieten: das ist die Unterstützung der Kinder, in Form von medizinischer Grundversorgung, bezahlen von Schulgeldern, besorgen von Schulbüchern, Kleidern, etc. etc. Wir versuchen, uns um die Grundbedürfnisse von Waisenkindern zu kümmern: Zugang zu medizinischer Grundversorgung und Bildung, mit dem Ziel, dass sie später eigenständig ihr Leben meistern können.
Das Waisenhaus befindet sich in einem desolaten Zustand, mangelnde hygienische Verhältnisse, zu wenig Platz, dunkel, kein Platz zum Spielen, weder drinnen noch draussen…

 

UNSERE WEITEREN ZIELE:
Dadurch dass Maggie nicht mehr weiter für furaha tätig ist, geht der Bezug zur doch sehr weit abgelegenen Region von Tabora verloren. Es ist für uns unmöglich, weiterhin in dieser Region aktiv zu sein.
Wir konzentrieren uns neu vermehrt auf die Region in und um Dar es Salaam. Viele Menschen in dieser Region sind sehr arm, sie müssen Mieten bezahlen, Lebensmittel kaufen, während die auf dem Land lebenden Menschen oftmals Hühner, Ziegen und/oder Kühe haben, etwas Garten, wo sie anpflanzen können. Vor allem haben sie aber Platz für ihre Kinder. Da die Lebensumstände einzelner Kinder und damit auch deren Zukunftschancen oft mit den Lebensumständen deren Familien abhängen, ist uns die Idee der Familienpatenschaften gekommen.
Das grösste Anliegen jedoch ist für uns nach wie vor die Förderung von Bildung: Elimu ni ufunguo wa maisha - Bildung ist der Schlüssel zum Leben.

Wir haben nur wenige Projekte, auf welche wir uns schwerpunktmässig konzentrieren möchten, diese stellen wir Ihnen im Folgenden vor:

  • Patenschaften für Kinder
    Mit solchen Patenschaften können wir Kindern den Besuch einer guten Schule ermöglichen. Dies beinhaltet: Schulgeld, Schulbus, Schulbücher- und Hefte, Uniform und Schuhe, bezahlen der Prüfungsgebühren und Exkursionen. Ebenso möchten wir mit den Patenschaften Arztbesuche, Medikamente und ähnliches abdecken.

  • Patenschaften für Familien
    Dank der Familienpatenschaft können wir sehr arme Familien insofern etwas unterstützen, als dass wir Nahrungsmittel, Kleider und Schuhe besorgen, medizinische Grundversorgung abdecken und versuchen, menschenwürdigere Behausungen zu finden. Damit decken wir das Notwendigste wie medizinische Grundversorgung, Nahrung und dringendst notwendige Dinge für den Alltag ab. Wir geben grundsätzlich kein Geld ab, sondern kaufen die Lebensmittel, Kleider und Schuhe, bezahlen die Arztrechnungen etc. Jedoch streben wir Hilfe zur Selbsthilfe an. Wir haben die Haltung, dass die Eltern auch etwas beitragen müssten. So versuchen wir für die Eltern Arbeit zu finden, damit sie schnellstmöglich unabhängig(er) werden, was jedoch kein einfaches Unterfangen ist, da viele Menschen Analphabeten sind. Dies zeigt wiederum auf, wie wichtig Schulbildung ist.
    Schon kleine Beiträge wie z.B. 35.- Fr./Mt. sind für solche Familien sehr hilfreich.

  • Ein neues Zuhause für Al madina
    al Madina ist ein Waisenhaus in Dar es Salaam Al madina braucht dringend ein kindergerechtes Haus. Denn: das Sozialamt in Tanzania macht sehr konkrete Vorgaben, was ein Waisenhaus vorweisen muss: - Schlafräume mit Fenster - sanitäre Anlagen - Garten für die Kinder - um nur das Wichtigste aufzuzählen. Erst WENN diese Bedingungen erfüllt sind, werden die Kinder auch von Sozialamt unterstützt. Leider sind die Umstände so, dass wir ein Haus kaufen müssten. Denn ein Haus zu mieten würde bedeuten, dass wir nie sicher sind, wenn wir gekündigt würden. Ein Wechsel würde für die Kinder auch bedeuten, dass sie an einem anderen Ort die Schule besuchen müssten, solche Wechsel sind -wie bei uns - nicht immer ganz einfach. Deswegen möchten wir Nägel mit Köpfen machen. Bitte helfen Sie uns mit Spenden dieses Ziel zu erreichen.

  • Unterstützung ganz allgemein
    -  Schulen unterstützen
       Dabei möchten wir Schulen insofern unterstützen, als dass wir für die Kinder Schulbücher- 
       und   –hefte und Schreibzeug besorgen.
    -  Wir möchten auch weiterhin Menschen mit Handycap unterstützen in dem wir für medizinische
       Geräte wie Rollstühle, Prothesen etc. aufkommen. Dies bedingt oftmals auch medizinische
       Abklärungen.
    -  Es gibt viele unvorhersehbare Situationen, in denen spontan und sinnvoll eingesetzte Hilfe so
       hilfreich ist.

Bitte helfen Sie uns weiterhin zu helfen! DANKE!

 

Nachfolgend ein paar Impressionen...

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